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    Studenten protestieren gegen die Fortsetzung von Online-Klassenzimmern

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    Foto via: https://www.washingtonpost.com/opinions/2020/09/17/thailands-bad-students-are-rising-up-democracy-change/

    Die Aktivistengruppe * Bad Student * hat eine Streikkampagne gestartet, um gegen die kontinuierliche Nutzung von Online-Klassenzimmern zu protestieren, da es nachteilig auf die psychische Gesundheit der Schüler ausgewirkt und vielen eine komplette Ausbildung verweigert hat.

    Die Gruppe fordert, dass die Regierung den Studenten, Bildungsexperten und die Öffentlichkeit so schnell wie möglich mit hochwirksamen Impfstoffen versorgt, damit das Bildungssystem und die Wirtschaft weiterlaufen kann. Wenn die Regierung keine Impfstoffe bereitstellen kann und Schüler nicht zum normalen Unterricht zurückkehren dürfen, muss das Bildungsministerium den Schülern Geräte zum Online-Lernen, Internetdienste und Kostenerstattung zur Verfügung stellen.

    Um zu verhindern, dass noch mehr Schülern Bildung vorenthalten wird, sollte das Ministerium auch die Studiengebühren senken oder ein Moratorium verhängen und alle Sozialleistungen bereitstellen, die Schüler und ihre Eltern benötigen, um junge Menschen den Schulbesuch zu ermöglichen

    Sie forderten auch, dass das Ministerium die Unterrichtszeit, die Arbeitsbelastung von Lehrern und Schülern reduziert, den Lehrplan der aktuellen Situation anpasst und Beratungsdienste für Schüler anbietet, deren psychische Gesundheit durch das Online-Studium beeinträchtigt ist stressiger
    Das Ministerium muss auch Kommunikationskanäle für Studenten öffnen, damit diese Beschwerden einzureichen können.

    Schüler, die an der Kampagne teilnehmen, werden ermutigt, zwischen dem 6. und 10. September 2021 nicht mehr am Unterricht teilzunehmen. Diejenigen, die am Unterricht teilnehmen müssen, können auch ihr Zoom-Profilbild oder ihren Hintergrund ändern, um ihre Unterstützung für die Kampagne zu zeigen.

    Während einer Protestaktion am Demokratiedenkmal am Dienstag (7. September) hielt ein Vertreter von Bad Student eine Rede, in der er sagte, dass das derzeitige Online-Bildungssystem nicht effektiv sei und indirekt Kinder töte. Er behauptete auch, dass inzwischen mindestens 1,8 Millionen Schüler die Schule abgebrochen haben, während das Ministerium an seiner Online-Bildungspolitik festhält. Er sagte, das Ziel ihrer Streikkampagne sei es, der Regierung eine Botschaft über die Probleme der Studenten zu übermitteln.

    „Wir wollen dieses verrottete Bildungssystem nicht. Wir wollen diesen stinkenden Minister nicht. Aber wir wollen unsere Zukunft zurück, und noch besser ist ein Bildungssystem, das unser Leben wirklich verbessert“, sagte er.

    Nach Angaben des Equitable Education Fund (EEF) leben rund 1,9 Millionen von 9 Millionen thailändischen Studenten in Armut oder extremer Armut, da die Pandemie zu einem Rückgang des Einkommens ihrer Familien geführt hat. Fast 88 % der in Armut lebenden Schüler haben Schwierigkeiten, den Unterricht zu besuchen, weil Strom und Ausrüstung für den Online-Unterricht fehlen, während fast 15 % wahrscheinlich die Schule verlassen haben.

    Das EEF stellte außerdem fest, dass mindestens 366 Kinder ihre Eltern durch Covid-19 verloren haben und eine langfristige Unterstützung benötigen, ähnlich wie Kinder, die ihre Eltern durch Naturkatastrophen verlieren. Diese Kinder sollten bis zum Bachelorabschluss gefördert werden.

    Am 17. Juli 2021 hat ein Netzwerk von Schülern und Lehrern auch den Ständigen Bildungsausschuss des Parlaments gebeten, Bildungsministerin Trinuch Thienthong vorzuladen, um Informationen über die Politik zur Entschädigung von Schülern, Eltern und Lehrern zu geben, die von längeren Schulschließungen und Online-Unterricht während der Pandemie betroffen sind.

    Das Netzwerk sagte, dass viele neue Lehrer weder über Computer noch Mobiltelefone verfügen, während Eltern mit geringem Einkommen, deren Gehälter gekürzt wurden oder die aufgrund der Pandemie ihren Arbeitsplatz verloren haben, nicht in der Lage sind, die für den Unterricht ihrer Kinder erforderliche Ausrüstung zu kaufen. Sie müssen auch die Kosten für den Internetzugang tragen.

    Jirawut Jitjak, ein Lehrer aus Nakhon Pathom, der die Petition im Namen des Netzwerks eingereicht hat, sagte, dass der Unterricht zwar seit mindestens 2 Semestern online ist, aber weder Schüler noch Lehrer Unterstützung erhalten haben. Lehrer und gefährdete Familien müssen sich mit diesen Problemen befassen, und viele sind nicht mehr in der Lage, die Folgen zu ertragen. Die Schüler werden zurückgelassen, da die Arbeitsbelastung ihrer Lehrer zunimmt, ihr Lerneinkommen jedoch sinkt.

    Am 3. September 2021 beantragte eine Gruppe von Mathayom 6-Studenten beim Bildungsausschuss die Befreiung von den Bewerbungsgebühren für TCAS, den zentralen Hochschulzugangstest, da diese Tests jetzt über 2000 Baht für jeden Studenten kosten. Ungleicher Zugang zu Bildung und Online-Lernausrüstung und fehlende Erstattung von Studiengebühren, verstärken den Online-Stress weiter.

    ( quelle: prachatai)


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